Ehrlich vorweg: Die eigene Orthopädie-Praxis ist selten eine Neugründung — meistens eine Übernahme. Die Bedarfsplanung ist vielerorts gesperrt, und die Bildgebung treibt die Investition schnell über 400.000 Euro. Wer den Sitz aber einmal hat, arbeitet in einem stark nachgefragten Fach mit klarem Profil zwischen konservativer Behandlung, Diagnostik und ambulantem Operieren. Hier lesen Sie, worauf es realistisch ankommt.
Sechs Punkte, die den Weg in die eigene Orthopädie bestimmen — von der Gerätefrage bis zur Zuweiser-Logik.
Röntgenanlage und Sonografie sind der Kern des Fachs — die Gründung liegt häufig über 400.000 Euro. Ein MSK-Ultraschall ist unter 20.000 Euro zu haben, ein DVT-System kostet sechsstellig.
Orthopädische Planungsbereiche sind oft gesperrt. Eine freie Neuzulassung scheidet dann aus — rund 94 Prozent der Gründungen sind Übernahmen über die Nachbesetzung nach Paragraf 103 SGB V.
Neben Röntgen und Sonografie kommen je nach Ausrichtung DVT, Stoßwelle und für das ambulante Operieren ein mobiler C-Bogen dazu — jede Entscheidung wirkt direkt auf Abrechnung und Bindung.
Rein konservative Therapie ist im EBM kaum kostendeckend, Investitionszuschläge fehlen. Operative und interventionelle Leistungen sowie IGeL tragen die Wirtschaftlichkeit mit.
Hausärzt:innen und konservativ tätige Kolleg:innen speisen die Praxis. Operateure brauchen zuweisende Partner, die vor- und nachbehandeln — ein tragfähiges Netzwerk ist Pflicht.
Für die eigene Bildgebung brauchen Sie die Fachkunde im Strahlenschutz; das Personal die nötige Kenntnis. Baulicher Strahlenschutz und wiederkehrende Prüfungen gehören fest ins Budget.
Human-Besonderheit: Anders als bei Hausärzt:innen ist der orthopädische Kassensitz die eigentliche Hürde — nicht das Geld allein. In gesperrten Bereichen bekommen Sie ihn nur über einen ausgeschriebenen Sitz im Nachbesetzungsverfahren nach Paragraf 103 SGB V, ergänzend über Jobsharing oder Sonderbedarf.
Von der Sitzsuche bis zum Strahlenschutz. Zum Abhaken — nichts vergessen.
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In der Orthopädie ist die Frage meist schon entschieden: In gesperrten Bereichen führt der Weg fast immer über die Übernahme.
Die Gründung selbst navigieren Sie mit unseren Infos. Wenn die Orthopädie läuft, kommt der Teil, den wir übernehmen: Website, lokale Sichtbarkeit, Bewertungen und Ihre eigene Praxis-KI.
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Zur Standortwahl →Human-Praxissoftware im Vergleich: EBM, TI-Anbindung und Fachrichtungs-Module.
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